Nicht verpassen: Dessau Dancers kommt in die Kinos

Am 16.04.2015 kommt mit Dessau Dancers ein neuer Tanzfilm in die Kinos, der auf unterhaltsame Weise die Thematik Breakdance in der DDR aufzeigt. Der von Boogiefilm und Senator Film Köln produzierte Film wurde von Mitteldeutschen Medienförderung, der Film- und Medienstiftung Nordrhein-Westfalen, dem Deutschen Filmförderfonds sowie dem Kuratorium junger deutscher Film und der BKM gefördert.
Dessau Dancers basiert auf den wahren Begebenheiten einer Breakdance Crew in der DDR, die sich einerseits dem anpassen mussten und andererseits ihrer Liebe zum Tanz treu blieben. Regisseur Jan Martin Scharf zaubert auf der Leinwand eine prachtvolle Welt der alten DDR Zeit und vermittelt ein Bild der DDR-Jugend auf eindrucksvolle Weise.

Inhalt

Der Inhalt zum Film behandelt folgende Story:

Wir schreiben den Sommer des Jahres 1985 in der Industriestadt Dessau. Dort lebt der 18-jährige Frank (GORDON KÄMMERER), der versucht, ohne viel Ehrgeiz und bisher auch erfolglos, eine sozialistische Persönlichkeit zu entwickeln. Als er zusammen mit seinem Vater (ARVED BIRNBAUM) eines Abends Westfernsehen guckt, traut er seinen Augen kaum: Während sein Vater noch glaubt, der Fernseher sei aufgrund der abgehackt wirkenden, ruckartigen Bewegungen des auftretenden Tänzers defekt, ist Frank von Mr. Robot wie elektrisiert. Schon am nächsten Abend kauft er sich eine Karte für den amerikanischen Film „Beatstreet“, der auch in den DDR-Kinos zu sehen ist. Durch den Kinobesuch steigert sich Franks Begeisterung für den Breakdance noch weiter. Auf dem Rückweg kopieren er und sein bester Freund Alex (OLIVER KONIETZNY) vor einer spiegelnden Schaufensterscheibe sofort einige der soeben gesehenen Tanzbewegungen. Es folgen weitere Kinobesuche von „Beatstreet“, bei denen Frank und Alex auf Gleichgesinnte treffen. Zusammen mit der erfolgreichen Turnerin Martina, genannt Matti (SONJA GERHARDT), in die sich die beiden Freunde prompt verlieben, und dem schon vor längerem vom Breakdance-Virus infizierten Michel (SEBASTIAN „KILLA SEBI“ JAEGER) treffen sie sich immer wieder zum Tanzen auf der Straße.

Davon bekommt auch die örtliche Kommission für Unterhaltungskunst unter ihrem Vorsitzenden Meinhart (WOLFGANG STUMPH) Wind, die das so gänzlich unsozialistische, da aus den USA stammende, Treiben unterbinden will. So ist es nicht verwunderlich, dass die Volkspolizei während eines Tanzbattles mit einer anderen Crew plötzlich einschreitet und alle Tänzer verhaftet. Auf dem Polizeirevier gibt sich das Quartett jedoch äußerst schlagfertig und kann Polizei und Stasi davon überzeugen, dass es sich beim Breakdance eigentlich um eine Bewegung des Aufbegehrens der Armen und Benachteiligten in den USA handelt und damit durchaus antikapitalistische Züge in sich trägt. So kommen die Breakdancer erstmal frei. Franks Vater ist von den scheinbar kriminellen Aktivitäten seines Sohns alles andere als begeistert und es kommt zum Streit zwischen den beiden.

Auch auf der nächsten Sitzung der „Kommission für Unterhaltungskunst“ ist der bei der Jugend immer populärer werdende Breakdance Thema. Es wird beschlossen, den „Breaktanz sozialistisch werden zu lassen“. So werden die „Break Beaters“, wie sich Frank, Alex, Matti und Michel mittlerweile nennen, aufgefordert, zu einem Einstufungstest vor einem entsprechenden Komitee vorzutanzen: Die vier Breakdancer treten vor den steifen Herren des Einstufungskomitees auf und performen so überzeugend, dass sie als Unterhaltungskünstler der obersten Kategorie anerkannt werden.

Die Freude über diesen Erfolg lässt ihre Zweifel an der offensichtlichen Vereinnahmung durch die staatlichen Stellen in den Hintergrund treten. Mit dem Sporttrainer Hartmann Dietz (RAINER BOCK) bekommen sie sogar einen staatlichen Betreuer und künstlerischen Berater an die Seite gestellt. Und nun geht sie los, die sozialistisch gesteuerte Karriere der „Break Beaters“.

Doch der Preis, den die vier für ihren Ruhm zahlen müssen, ist hoch…
Hier sind einige Filmszenen von Dessau Dancers (Filmfestival SCHLINGEL)

Kurzinfos zu Dessau Dancers:

Besetzung:
Gordon Kämmerer (Frank Satzke)
Sonja Gerhardt (Martina Willner)
Sebastian Jaeger (Michel)
Oliver Konietzny (Alex)
Rainer Bock (Hartmann Dietz)
Arved Birnbaum (Walter Satzk)

Regie: Jan Martin Scharf
Drehbuch: Ruth Toma
Kinostart 16.04.2015

Film ein Muss für alle Fans von Tanzmovies

Ein schöner Film über die alte Zeit der DDR, der in in schönen Bildern, Tanzmoves und einer interessanten Story zum Audruck gebracht wird. Wer Tanzfilme mag, wird den Dessau Dancers lieben.

 

 

fotos: ©Boogiefilm, Senator Film Produktion 2014

khoa

Mein Name ist Khoa Nguyen, bin beruflich aktiv als Online Marketing Freelancer in München und liebe Sportarten wie Laufen, Tanzen oder Fitness. Breakdance ist für mich eine besondere Form der Kunst, bei der man sich immer wieder neu erfindet und es ist sehr faszinierend, welchen Menschen man im Bereich B-Boying begegnet. Deshalb schreibe ich hier sehr gern über Breakdancing.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mit dem Absenden des Kommentars erklärst du dich mit der Speicherung deiner Daten auf dieser Seite einverstanden. Mehr Informationen findest du in der Datenschutzerklärung!