Breakdance Tutorials (Teil2) – Swipes, Turtle und Backspin

Im ersten Part wurden die Basics vorgestellt, mit denen ein Neuling konfrontiert wird, wenn er oder sie die ersten Breakdance Kurse besucht. In diesem zweiten Part wird der Fokus auf die Powermoves gelegt, die ein Breakdancer für gewöhnlich im nächsten Step kennenlernt. Natürlich gibt es ja nach Tanzschule und Breakdance Trainingskursen durchaus Abweichungen, welche Moves zuerst gezeigt werden, wenn sie überhaupt beigebracht werden. Backspin, Turtle und Backspin sollten angehende Breakdancer auf jeden Fall am Anfang kennenlernen, bevor sie irgendwann ihren eigenen Breakdance Style sich aneignen. Diese werden hier im zweiten Teil der Breakdance Tutorials vorgestellt.

Die ersten Powermoves – jahrelange Trainingsdisziplin

DIe Moves in den breakdance Tutorials sind natürlich am Anfang nicht auf die Schnelle umzusetzen. Aber mit Trainingsdisziplin, Geduld und Körperbeherrschung lassen sich die Moves nach absehbarer Zeit beherrschen. Die Schwierigekeitsgrade bei den Powermoves sind allerdings unterschiedlich. Während Backspin innerhalb kürzester Zeit gelernt werden kann, sind Swipes selbst nach jahrelangem Training unter Umständen richtig schwer auszuüben.

Backspin – von den Breakdance Tutorials nicht wegzudenken

Das Drehen auf dem Rücken erfordert ein wenig Übung und Feingefühl mit dem Körper. Bei diesem Move ist vor allem  drauf zu achten, dass der Einstieg durch einen flüssigen Bewegungsfluss durchgeführt wird und das Schwungbein, das den Körper mitzieht, sollte richtig durchziehen und die Kreiselbewegung machen, wie der B-Boy Kollege Vincani in seinen Breakdance Tutorials schön zeigt:

Sehr schön ist der Verweis auf die symetrische Haltung des Körpers, bei der die  Arme und Beine wie bei einem Spiegelbild nicht abweichen sollten. Beim Durchzug des Schwungbeins sollte zudem darauf geachtet werden, dass das schwingende Bein anfangs flach durchzieht, bevor es zum Körper geht. Üben! Üben! Üben!

Turtle – erfordert Disziplin im Training

Turtle beansprucht die Handgelenke und Ellbogen im hohen Maße. Beim Drehen mit dem Körper kommen nicht nur die Arme, sondern die Hüftgelenke zum Einsatz, während die Beine möglichst nach außen gestreckt werden. Anfangs lernt man, die Balance zu halten, indem die Arme abwechselnd nach vorn und wieder zurückgezogen, während der Körper auf dem anderen Arm gestützt ist.  Turtle Freeze bildet den ersten Step und ist die Basis für weitere Freeze Moves und flüssigen Übergängen.  Bboy New Cre zeigt im Youtube Video von Global Bodyweigt Training, wie es geht:

Im nächsten Schritt geht es darum, den Körper von einem Ellbogen zum nächsten gleiten zu lassen. Auf Youtube habe ich leider nur dieses eine ältere Video gefunden und werde wohl demnächst ein eigenes Tutorial mir im Breakdance Training machen müssen. Hier wird schrittweise vorgeführt, worauf bei den Turtle Moves geachtet wird. Auch hier ist eindeutig zu sehen, dass die Beine nicht angewinkelt sind und schön nach außen in symetrischer Form gestreckt sind. Dadurch wird verhindert, dass man mit den Kniegelenken auf dem Boden knallt.

Swipes: einer der schwierigsten Powermoves

Swipes gehört von den drei hier vorgestellten Moves meiner Meinung nach zu den schwierigsten Breakdance Moves überhaupt. Eine hervorragende Körperhaltung, schwungvolle Umdrehungen, wo der ganze Körper mitgezogen wird und ein flüssiger Übergang zwischen Landung auf einem Bein und dem Übergang zur Drehung erfordern sehr viele Stunden harten Trainings. Dennoch gehören Swipes zu den Basic Powermoves, mit denen Breakdancer am Anfang konfrontiert werden. Denn wer Swipes beherrscht, erhält die Grundbasis für weitere Powermoves wie Windmill, Flare oder Twist. Ordentlich sind die Moves auf dem Howcast Channel

Vor der Drehung unbedingt darauf achten, dass der Körper und das gestreckte Bein eine kerzengerade Haltung zeigt und diese Haltung ist bei der Landung besonders wichtig, damit die Moves nicht abgebremst werden.

Üben und Feedback holen

Breakdance Moves zu erlernen ist nicht gleichzusetzen mit einem Aerobic Homevideo, das man so nebenebei macht , sondern vor allem im Training mit anderen Breakdancern und dem jeweiligen Mentor zu üben, wo schnell Feedback gegeben werden kann, wo man sich verbessern kann und wie man die Moves besser ausübt. Viel Spaß beim Training!

foto: ©Glamour Schatz – FlickR

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