Breakdance Tanzausbildung – Toprock, Downrock, Power Moves and Freezes

Breakdance Tanzausbildung – Toprock, Downrock, Power Moves and Freezes

Jeder hat sie schon mal gesehen, die Tänzer auf der Straße, die kunstvolle und akrobatische Tanzmoves draufhaben. Breakdance sieht man nahezu überall in bekannten Einkaufsstraßen und auch auf der Fußgängerzonen der Welt.

Was macht eine gute Breakdance Ausbildung aus?

  • Die Teilnehmer bleiben mindestens zehn Monate zusammen in einer Gruppe.
  • Das Training ist intensiver, auf diese Weise wird ein rasches Vorankommen ermöglicht.
  • Die Teilnehmer werden schrittweise vorbereitet wie sie die vier grundlegenden Elemente des Breakdance in anspruchsvollen Choreos auf Wettbewerben und Shows präsentieren.

Wer daran interessiert ist Breakdance zu erlernen, ist am besten beraten, sich eine gute Tanzschule zu suchen. Es gibt mittlerweile viele Tanzschulen Kurse für Breakdance an und ermöglichen es den Interessenten eine kostenlose Schnupperstunde zu besuchen.

Breakdance was ist das?

Breakdance ist nicht nur eine Sportart und weltweit verbreitete Form des Tanzes – es steckt auch eine bestimmte Philosophie und Einstellung dem Leben dahinter. Als Bestandteil einer Kultur die als Hip Hop-Kultur bezeichnet wird hat sich Breakdance als Straßenform des Tanzes in den frühen 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts in New York entwickelt. Die New Yorker Straßenkids“ fanden darin eine sinnvolle Alternative zu Gewaltausbrüchen und Kriminalität, ein optimales Überdruckventil um sich aus schwierigen Situationen körperlich und mental zu retten.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich eine moderne, beachtliche und anspruchsvolle Tanzsportart, welche einiges an Disziplin und athletische Fähigkeiten verlangt. Einen Meilenstein des frühen Hip Hop setzte die Rock Steady Crew, welche im Jahr 1977 in der Bronx gegründet wurde.

Seit damals hat sich einiges verändert – neue Styles, ausgereifte Powermoves, mehr Kombinationen mit weiteren Arten des Tanzes. Dabei sind besonders „Poppings“ und „Lockings“ hervorzuheben. Bei diesen Stilen des Tanzes handelt es sich um eng mit Breakdance verwobene Stilrichtungen.

Beachtenswerter werden die kreativen Ideen und immer besseren Variationen, die durch ein sich gegenseitig Battlen an Spannung gewinnen. Bei einigen Moves scheint die Schwerkraft außer Kraft gesetzt oder ausgeschaltet zu sein, wegen der Leichtigkeit und perfekten Art und Weise, wie gebreaked wird.

Breakdance – sportlich und physiologisch anspruchsvoll

Breakdance verspricht „Respekt“ in seinem Umfeld – für Jugendliche eine Motivation, akzeptiert zu sein. Breakdance ist aber auch ein leistungsorientierter Sort mit ziemlich hohen Anforderungen an den Körper. Deshalb Finger weg von Drogen und Alkohol und regelmäßig sowie vernünftig trainieren um erfolgreich zu werden!

Hier ein paar grundlegende Tipps für das Training:

  • Trainiere regelmäßig die Ausdauer.
  • Dehne die Muskeln oft und stets im aufgewärmten Zustand um Verletzungen vorzubeugen.
  • Kräftige speziell die Muskulatur von Rumpf und Rücken.
  • Trage bequeme Kleidung.
  • Trinke genügend antialkoholische Getränke oder Wasser.
  • Trainiere regelmäßig sonst sind die Anstrengungen des letzten Trainings verloren.

Wie erlernt man Breakdance?

Im Breakdance gibt es vier unterschiedliche Bereiche, die miteinander kombiniert werden. Diese Bereiche sind die wichtigen Grundlagen für Breakdance.

Top-Rocking

Im Top-Rocking Bereich zählt alles dazu was man während des Stehens macht. Top-Rocks sind einfach zu erlernen und können schon sehr gut aussehen. Mit dem Top-Rocking gibt man den Fans einen Vorgeschmack auf das was man drauf hat.

Downrocking

Unter Downrocking zählen Moves dazu, wo du mit dem Körper auf dem Boden bleibst. Im Downrocking kann man hervorragende Styles entwickeln. Denn dort kann man die Juroren im Battle und die Zuschauer am meisten beeindrucken abgesehen von Powermoves.

Der Six Step ist ein wichtiger Footwork, denn mit ihm kann man sehr viele andere kombinieren. Noch dazu ist er ein ausgezeichnter Anfang und man kann ihn schnell erlernen.

Powermoves

Powermoves sind alle Moves in denen einiges an Power steckt. Sie haben viel mit Rotation und der richtigen Geschwindigkeit zu tun. Noch dazu sind Powermoves im Breakdance überaus beliebt. Powermoves brauchen aber Zeit bis man sie beherrscht. Das ist üblicherweise so und deshalb sollte man sich ausreichend Zeit lassen für Powermoves und sich keinen Kopf darüber machen wenn man sie nicht gleich beherrscht.

Dafür sehen sie am Ende umso besser aus. Lass dir so viel Zeit wie du benötigst, denn du kannst nur aus Fehlern wirklich lernen. Der sogenannte „Windmill“ ist schon ein guter Anfang, denn man ist bei dieser Figur noch mit dem größten Anteil seines Körpers auf dem Boden. Er ist die Grundlage für andere Moves wie Munchmill, den du bestimmt schon gesehen hast.

Freezes

Freezes sind die Moves die zumeist erst am Ende einer Routine oder einer Choreo ausgeführt werden. Man kann sie genauso am Anfang oder mittendrin durchführen. Bei Freezes bewegt man sich für einen Moment gar nicht, weil man für einen Moment „eingefroren“ ist. Wenn man diese Arten miteinander kombiniert, kann man eine gute Choreo zeigen und den Leuten zeigen was man drauf hat.

Natürlich gibt es in jedem Bereich zahlreiche weitere Moves. Das Beste ist, du kannst die Moves entsprechend deiner Kreativität gestalten und hast die Möglichkeit dir eigene Shows auszudenken, die du für Battles verwenden kannst. Probiere vieles aus und suche dann die besten Moves aus – schon hast Du eine Show von der die Fans begeistert sind!

khoa

Mein Name ist Khoa Nguyen, bin beruflich aktiv als Online Marketing Freelancer in München und liebe Sportarten wie Laufen, Tanzen oder Fitness. Breakdance ist für mich eine besondere Form der Kunst, bei der man sich immer wieder neu erfindet und es ist sehr faszinierend, welchen Menschen man im Bereich B-Boying begegnet. Deshalb schreibe ich hier sehr gern über Breakdancing.